Adventskalender 2008 des Lyrikkreises Penzberg
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
17 Dezember 2008
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2 Kommentare:
Lieber Reinhard,
hier sind 3 Haiku´s für deinen Blog :
weihnachten ist nah
hinter dem abendstern wartet
das heilende licht
20.12.1999
w.h.
singende stimmen
in harmonischen klängen
die kerzen leuchten
22.12.1999
w.h.
am weihnachtsmorgen
einen augenblick da - sein
stille besinnung
25.12.1999
w.h.
Diese Gedichte sin vom EPLA - Verlag in der Weihnachtsanthologie "Ein Licht im Dunkeln " Oktober 2004 veröffentlicht worden.
Liebe Grüße
Werner
Lieber Werner,
danke für die weihnachtlichen Haikus.
Gruß
Reinhard dPaI.
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